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Umgang mit der Prüfungsangst – 10 Tipps zur Reduzierung

Wir lernen in unserem Leben immer. Doch es gibt in der Schule, im Studium, in der Ausbildung, beim Führerschein machen sowie in der beruflichen Weiterbildung, immer wieder Prüfungssituationen, denen wir uns stellen müssen. Es führt kein Weg daran vorbei – dieses ist nicht zu ändern. Zu ändern ist der Umgang mit der Prüfungsangst. Hierzu habe ich 10 Tipps und Gedanken für Sie zusammengestellt.

Aus meiner eigenen „Lernzeit“ kenne ich es nur zu gut, vor Prüfungen Angst zu haben, ein flaues Gefühl im Magen zu spüren, Schwitzen, nasse Hände oder ein starkes Herzklopfen. Teilweise auch Schlaflosigkeit, weil die Aufregung und die Gedanken an die anstehende Prüfung, mich nicht zur Ruhe haben kommen lassen. Der Stress war sehr groß.

Kennen Sie das auch?

In meiner Arbeit als Coach zur Lösung von Ängsten, Zweifel und Stress, helfe ich dem Menschen dabei, die eigenen Prüfungsängste zu verändern.

Der Schlüssel ist die Beruhigung der Emotionen. Der Ansatz ist unser Emotionszentrum im Gehirn, die eigenen Gefühle und die Gedanken. Ruhe, Entspannung und Leichtigkeit sind das Ergebnis der „Lass jetzt Angst los“-Coachings. Schnell und effektiv werden durch Gedankenänderungen, Akzeptanz, Verzeihung und hormoneller Arbeit, die Angst verändert. Hormonelle Arbeit bedeutet: Für die Stresshormone z:B. Adrenalin oder Noradrenalin werden die Gegenspieler z.B. Dopamin oder Oxytocin erzeugt. Der Gesamtmix des Coachings fördert die Selbstheilung des Menschen. Meine Klienten berichten immer wieder von der spürbaren Veränderung. Nutzen Sie dieses auch für sich!

Gerne informiere ich Sie in einem kostenfreien Gespräch, welcher Lösungsweg für Sie, den passenden Rahmen zum Loslassen Ihrer Prüfungsangst, darstellen kann. Gelassener und konzentrierter in die Prüfung gehen. Die Gefahr des Blackouts minimieren und die Prüfung mit Erfolg absolvieren – das ist der Ausblick, Ihr Nutzen für Ihr „Lass jetzt Angst los“-Coaching.

Für die Zwischenzeit (bis zu unserme gemeinsamen Austausch ;-)) habe ich Ihnen 10 Tipps zusammengestellt, die Ihnen helfen können, das Symptom der Prüfungsangst zu reduzieren. Viel Spaß beim Lesen.

1. Vorbereitung ist das A und O

Prüfungen schaffen Sie durch Lernen. Bilden Sie ggf. Lernpartnerschaften, in denen Sie sich gegenseitig die Lerninhalte abfragen. Stellen Sie Ihre Verständnisfragen gegenüber dem Lehrkörper. Ich wünsche Ihnen, Sie haben einen Lehrer, der Ihnen wirklich etwas beibringen will und entsprechend auf Ihre Fragen eingeht. Wenn nicht, Ihre Mitschüler können Ihnen auch helfen, Ihre Fragen zu beantworten. Doch die Fragen für Ihr Verständnis können nur Sie selber stellen. Bereiten Sie den nächsten Tag für die Schule oder an der Universität vor. Welches Fach habe ich? Welche Fragen habe ich, um die Lerninhalte zu verstehen? Hier kann die Prüfungsangst wirksam helfen, denn diese ist eine Motivationshilfe für die Vorbereitung und Klärung der Lerninhalte. Gut vorbereitet sein, reduziert die Prüfungsangst. Was glauben Sie? Wer hat vor einer Prüfung größere Angst? Jemand der vorbereitet ist oder jemand der nicht vorbereitet ist?

2. Akzeptanz der Angst – lassen Sie diese zu

Betrachten Sie die Angst von der positiven Seite. Sie hilft Ihnen sich optimal auf die Prüfung vorzubereiten.

Es gilt hier: Akzeptieren Sie diese Angst, lassen Sie diese zu, denn so entlasten Sie sich emotional und mental. Sie halten nicht den Deckel drüber, der schlimmstenfalls zum Knalleffekt in der Prüfung wird z.B. Blackout.

3. Denken Sie an das Bild nach der Prüfung

Stellen Sie sich vor – Sie haben die Prüfung erfolgreich bestanden. Dieses fördert Ihre Grundstimmung. Wie ist es für Sie, wenn Sie auf jede Frage eine Antwort haben? Die Aufgaben souverän lösen können? Nutzen Sie die Kraft Ihrer Gedanken zur Erschaffung positiver Bilder und senken somit die Prüfungsangst.

4. Üben Sie die Prüfungssituation

Wenn Sie die Möglichkeit haben, simulieren und trainieren Sie die Prüfungssituation. Beispielsweise eine Prüfung, bei der Sie vor eine Prüfungskommission müssen. Sie treten in einen Raum, in dem sich Familienmitglieder als Prüfungsausschuss platziert haben und Ihnen Fragen stellen. Für viele ist dieses Durchspielen der Prüfungssituation sehr hilfreich. Aber auch in Lernpartnerschaften (mit Mitschülern, die den Stoff verstanden haben) können Sie die Fragen erhalten und entsprechend beantworten.

5. Halt die Klappe

Positiv denken! Negative Gedanken schüren die Prüfungsangst. Wer sich schon von vornherein alle negativen Szenarien ausmalt, wird diese auch so bekommen. Wenn Ihnen jetzt Gedanken kommen z.B. das schaffe ich sowieso nicht? Dann verscheuchen Sie diese negative Stimmung. Wenn das kleine Teufelchen im Kopf auftaucht und versucht, negative Stimmung zu machen, schreien Sie (in Gedanken) laut: „Halt die Klappe!“ Dieses bewusste Innehalten macht eine „Gedanken-umkehr“ – also von dekonstruktiv in konstruktiv, von negativ in positiv – möglich.

6. Austauschen mit anderen

Sie sind selten alleine mit der Prüfungsangst. Anderen geht es nicht anders. Ich kann mich noch an meine Schulzeit gut erinnern. Bspw. hat mir der Austausch in der Berufsschule sehr geholfen. Wir haben alle geschwitzt und auch über die bevorstehende Prüfung und die damit verbundene Angst gesprochen. Dieser Austausch, dieses „Teilen“ der Angst, kann auch Ihnen helfen.

7. Haben Sie keine Angst vor der Angst

Die Angst vor der Angst ist ein weit verbreitetes „Phänomen“. Man befürchtet, dass die Prüfer die eigene Angst und Nervosität bei der Prüfung wahrnehmen und daraus schließen könnten – der Prüfling ist schlecht vorbereit, den werden wir jetzt auf Herz und Nieren prüfen..
Aber es ist doch so: Es gibt wohl keine Prüfung, bei der Prüfer keinen kreidebleichen Prüfling vor sich stehen haben. Das ist für die völlig normal! Und oft werden die offensichtliche Angst und Nervosität von den Prüfern auch als „mildernde Umstände“ betrachtet, wenn die Prüfung knapp zwischen „bestanden“ und „nicht bestanden“ steht, sodass das Pendel in Richtung „bestanden“ ausschlägt.
Was aber nicht heißen soll, dass Sie zur Prüfungsvorbereitung diverse angstvolle Gesichtsmimiken üben sollten. :-)
Machen Sie sich auch bewusst: Die eigene Nervosität wird von Außenstehenden häufig gar nicht wahrgenommen. Gut vorbereitet sein, reduziert die Prüfungsangst. Was glauben Sie? Wer hat vor einer Prüfung größere Angst? Jemand der vorbereitet ist oder jemand der nicht vorbereitet ist?

Probieren Sie es aus und Sie werden die Wirkung für sich beurteilen können

8. Kaltes Wasser über die Pulsadern laufen lassen

Lassen Sie einfach kaltes Wasser über Ihre Pulsadern laufen. Schütteln Sie die Hände kräftig aus. Atmen Sie danach drei Mal tief ein und aus (Einatmen durch die Nase – ausatmen durch den Mund). Sie können hierdurch Ihren Puls nach unten fahren, somit ruhiger werden.

9. Es gibt Schlimmeres

Einen ehemaligen Schulkollegen schien jede Prüfung Kaltzulassen. Er hatte sich kaum vorbereitet. Dennoch war er bei der Prüfung die Ruhe selbst. Als er wieder mal einen Test aufgrund unzureichender Vorbereitung nicht bestanden hatte, meinte er nur: „Es gibt Schlimmeres!“
Deshalb: Prüfungsangst hat auch viel mit der persönlichen Einstellung zu tun. Man setzt sich oft selbst zu viel unter Druck. Bei Schülern wird der Druck auch häufig durch die Eltern ausgeübt. Meist ist eine nicht oder wenig erfolgreich bestandene Prüfung kein so großes Malheur. Dessen sollte man sich stets bewusst sein.

10. Machen Sie die Turboentstressung in zwei Schritten

Schnell und effektiv fahren Sie sich in wenigen Minuten runter und reduzieren Ihren Prüfungsstress und somit in Teilen die Prüfungsangst. Die Turboentstressung stelle ich Ihnen gerne persönlich vor. Sie können diese aber auch in meinem kostenfreien Webinar bei mir erlernen. Termine sind auf meiner Homepage eingestellt. Alternativ können Sie auch das Webinarvideo kaufen (http://bit.ly/1hHK0hp) und gleich mit Ihrer Turboentstressung beginnen. Das Gute hieran ist: Sie können diese Technik jederzeit anwenden – auch während einer Prüfung!

Die Turboentstressung ist eine sehr wertvolle Möglichkeit, die die Akzeptanz der Angst beinhaltet, ihr Körperbefinden zum Wohlergehen begleitet. Setzen Sie diese sehr wirkungsvolle Möglichkeit unbedingt ein!

Und dann gibt es noch einen nicht ganz so ernst gemeinten Tipp, der aber in der Praxis dennoch häufig Anwendung findet: „Schummeln, was das Zeug hält!“ :-)

Viel Erfolg bei der Umsetzung der 10 Tipps im Umgang mit der Prüfungsangst.

In einem Telefonat, Skypegespräch oder in einem kostenfreien Gespräch in meinem Zentrum, zeige ich Ihnen den Ansatz, die Ursache der Prüfungsangst, zu verarbeiten.

Rufen Sie mich gerne an oder senden Sie mir eine Mail.

Schreiben Sie mir gerne, wie es Ihnen im Umgang mit den 10 Tipps gegen
Prüfungsangst gegangen ist. Was konnten Sie gut umsetzen? Was hat Ihnen
geholfen?

Mit Hilfe dieser Tipps können Sie an den Symptomen der Prüfungsangst arbeiten.
Weniger Stress, weniger Herzklopfen. An der Ursache nur bedingt. Die Ursache
für die Prüfungsangst können wir gemeinsam erarbeiten und in den
erforderlichen Schritten für Sie lösen. Gerne begleite ich Sie ein Stück auf Ihrem Lebensweg, Helfe Ihnen erfolgreicher Prüfungen zu bestehen—und das mit einem verbesserten Gefühl, mit einem veränderten Körperempfinden. Was kann es schöneres geben, Erfolg mit weniger Angst zu haben?

Ich freue mich auf Sie!

Herzliche Grüße

Matthias Herbst

P.S. hier können Sie die Ausführungen komplett herunterladen: 10 Tipps gegen Prüfungsangst

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